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Home2017-12-15T18:20:09+00:00

SCHÄFER PHOTOGRAPHIE

IMMER BEREIT

„Die Objektivität eines Bildes kann gar nichts anderes als das Ergebnis der Manipulation irgendeiner Situation sein. Jedes Bild ist insofern falsch, als sie das von ihr Erfasste manipuliert, und in diesem Sinne ist sie Kunst, das heißt Fiktion. Dennoch gibt es in einem anderen Sinne wahre Bilder und Ideen, nämlich dann, wenn sie das von ihnen Betrachtete wirklich erfassen.“

Architektur – Urbane Exploration – Landschaft – Technik – Strukturen – Reportage – Menschen – Natur

Was wollte Nietzsche vielleicht sagen, als er behauptete, dass die Kunst wertvoller als die Wahrheit sei. Unsere Bilder, ob fotografierte Architektur, die urbane Exploration oder Landschaft, ob Menschen, Technik oder Natur, unsere Reportage ist unsere Interpretation der Realität, aufgenommen mit einer Leica M Monochrom oder einer Canon, über den Weg einer zwangsläufigen Manipulation. Auch wenn wir nichts zugefügt oder weggelassen haben, ist schon durch den Standpunkt des Fotografierens die persönliche Einstellung des Fotografen das erste „sich Zurechtbiegen“ der Wirklichkeit. „Die Objektivität eines Bildes kann gar nichts anderes als das Ergebnis der Manipulation irgendeiner Situation sein. Jedes Bild ist insofern falsch, als sie das von ihr Erfasste manipuliert, und in diesem Sinne ist sie Kunst, das heißt Fiktion. Dennoch gibt es in einem anderen Sinne wahre Bilder und Ideen, nämlich dann, wenn sie das von ihnen Betrachtete wirklich erfassen.“

Und hier gleicht das Fotografieren dem Philosophieren. Man kann keinen Standpunkt wählen, ohne die Situation zu manipulieren. Damit soll gesagt sein, dass Fotografieren eine Geste ist, die philosophische Einstellungen in einen neuen Kontext übersetzt. In der Philosophie wie in der Fotografie ist die Suche nach einem Standort der offensichtliche Aspekt. Die Manipulation der Szene wird nicht immer nur zugestanden, aber dennoch charakterisiert sie die verschiedenen Bewegungen in der Philosophie, und der selbstkritische Aspekt ist derjenige, der uns zu beurteilen erlaubt, ob die Manipulation gelungen ist oder nicht. Da sind nur ich und meine Kamera. Die Grenzen deiner Fotografie liegen in mir selbst, denn was wir sehen, ist was wir sind.

“The Spirit of Leica” heißt es so schön. Wer diesen einmal aufgesogen hat, den lässt die Fotografie mit all ihren Nuancen nicht mehr los, … gleichsam einer Sucht. “Heimatkunde mit der Leica” hat die Regionalpresse einmal berichtet, als wir die urbane Exploration über das Kloster Lorsch festhielten. “Geschichte von Kontemplation und innerer Klarheit” nannten es die Vertreter des UNESCO Weltkulturerbes Kloster Lorsch zu einer Fotoausstellung hierüber.

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